Im ersten Lebensjahr eines Babys wächst sein Köpfchen am stärksten. Liegt es in
dieser Zeit immer auf derselben Seite, gerät der grossee, aber weiche Schädel unter
Druck und kann nicht richtig wachsen. Er flacht auf der Seite, auf der das Baby
liegt ab und der Kopf wird schief (Plagiozephalie). Sehr oft ist dies die rechte
Seite des Kopfes.
Ruht das Baby hingegen immer auf dem Rücken, kann sich sein Hinterkopf weniger wölben und flacht ab (Brachyzephalie).Vor allem bei Jungen sind Schädelverformungen häufig zu beobachten, da ihr Kopf oftmals schwerer ist als der von Mädchen.
Um eine solche Schädelverformung zu vermeiden, können die Eltern versuchen, ihr Baby über den Tag verteilt in verschiedenen Positionen zu lagern: neben der Rückenlage, abwechselnd auf beide Seiten. Die Bauchlage ist beim Schlafen zu vermeiden, um das Risiko des Plötzlichen Kindstodes nicht zu erhöhen.
Hat sich das Köpfchen bereits ausgeprägt verformt, gab es bislang neben der Physiotherapie die Möglichkeit einer Helmtherapie, wenn Physiotherapie und ein auf das Kind abgestimmtes Handling zu keiner Besserung führen. Dann wird dem Kind im Idealfall noch vor dem 6. Lebensmonat ein Helm angepasst, den es mehrere Monate lang rundum die Uhr tragen muss. So kann der Kopf "rund gedrückt" werden.
Die Schattenseiten einer solchen Behandlung werden allerdings meist verschwiegen: Das Kind verliert jedes Gefühl für seinen Kopf bzw. gewinnt es erst gar nicht. So kann es beispielsweise mit seinem Kopf heftig anstossen, ohne dass es ihm weh tut und ohne hinsichtlich des Kopfes wichtige Erfahrungen zu sammeln. Ferner ist nicht auszuschliessen, dass das Kind von den aufdringlichen Blicken und Bemerkungen, die es durch den Helm auf sich zieht, geprägt wird. Kurz: Der Säugling bzw. das Kleinkind kann durch die dauerhafte Kopfbedeckung, die es Tag und Nacht tragen muss, traumatisiert werden, was sein weiteres Leben beinflusst. Daneben besteht die Gefahr, dass sich (unter der Orthese) auf der Kopfhaut Pilze ansiedeln.
Daher sollte der Helm nach unserer Ansicht nur der allerletzte Ausweg sein.
Ein druck- und stressfreies Hilfsmittel gegen Schädelver- formungen bzw. zur Vorbeugung bietet jetzt das speziell zur Lösung der oben genannten Probleme entwickelte Baby-Kopfkissen BabyDorm.
Baby-Kopfkissen BabyDorm.
(BabyDorm ist ein (patent-)rechtlich geschütztes, klinischgetestetes
Kopf- Lagerungskissen für Frühchen, Säuglinge und Kleinkinder.)
BabyDorm ist ein Kissen, in dem der Kopf des Kindes nicht einsinken kann. Denn
es ist so flach, dass es in der Regel nicht über die Ohrachse reicht. Der
Hinterkopf ruht auf einer Membran, die die Unterlage nicht berührt. So
ist der weiche Kopf nicht dem Druck der harten Matratze ausgesetzt und damit
nicht der Gefahr, dass er abgeflacht wird. Die Membran wölbt sich um den
Hinterkopf und bietet ihm so die beste Möglichkeit, sich rund und gleichmäßig
zu formen. Gleichzeitig fördert BabyDorm bei Babys, die sich noch nicht
selbständig auf den Bauch drehen können die Rückenlage und gewöhnt
sie so an diese zu fördernde Schlafposition.
Der verwendete Stoff besteht aus 100% Baumwolle und entspricht dem Ökotex
Standard 100. Das Innenleben besteht aus elastischen Polyester-Faserbällchen,
die für Allergiker geeignet, atmungsaktiv und Temperatur ausgleichend sind.
BabyDorm ist waschbar bei 40°C.
Eingesetzt wird BabyDorm bislang, um gerade die Entstehung einer Schädelasymmetrie
(Plagiozephalie) bzw. eines „platten Hinterkopfes“ (Brachyzephalie)
zu verhindern bzw. einer bereits eingetretenen Schädelverformung / Gesichtsasymmetrie
entgegenzuwirken. BabyDorm wird aber auch bei Kindern mit KISS- und Schiefhals-Syndrom
verwendet.
Bei einer bereits eingetretenen schwereren Verformung des Kopfes raten wir
aber in jedem Fall, einen Kinderarzt oder Physiotherapeuten zu befragen.
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